vendredi 20 mars 2015

Wer reitet so spät ...

Ein wenig Auf-dem-Sofa-Gekritzel aus meinem Skizzenbuch, nach dem Wiederlesen von Goethes Erlkönig. Die Bildbalance stimmt noch überhaupt nicht, aber der fliegende Bösewicht hat für mich was, ebenso der schockierte Vater auf dem panischen Pferd, das sich wie im Morast vorwärts wälzt. Ich hätte gute Lust, das auszuarbeiten, aber häufig gehen ja diese aus dem Gekritzel geborenen Ausdrücke beim Reinzeichnen verloren. Der Schädel des Kindchens ist aus einer puren Laune heraus entstanden. Mir gefiel der Gedanke, dass der Vater mit der Leiche seines Kindes durch die Nacht galoppiert. Es gibt ja in diesem Gedicht sehr viele Dunkelheiten, die man in einer Illustration ans Licht holen könnte.








Wer reitet so spät ...

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